Zentralisierung durch HCI-Lösung für 1600 Mitarbeiter

Zentrale Administration der Storage- und Rechensysteme war das große Ziel

Die weit ausladenden orangen Buchstaben JR“ auf blauem Untergrund sind das Erkennungszeichen des bundesweit tätigen Bauunternehmens Josef Rädlinger aus Cham – und ein bekannter Anblick auf vielen Baustellen, etwa an Bundesautobahnen.

Bei einem früheren Projekt, haben wir für die etwa 1600 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe modernste Kommunikations- und Arbeitsplatzlösungen geschaffen.

Jetzt ging es um die Modernisierung der Storage- und Rechensysteme.

Die Ausgangsituation: Dem Speichersystem ging die Puste aus

Die Josef Rädlinger Baugruppe speichert alle projektrelevanten Daten im Rechenzentrum in Cham. In den Niederlassungen liefen bisher Fileserver. Daten wurden teils doppelt gespeichert, wodurch hoher Verwaltungsaufwand entstand.

„Die Storage-Lösung war out of service und die Performance ließ zu wünschen übrig“, fasst IT-Leiter Carsten Korn die Situation zusammen. „Außerdem sollte das zentrale Projektlaufwerk auf allen Standorten verfügbar sein, um schnelle Datenzugriffe zu gewährleisten.“

Die Suche nach der besten Lösung für den Kunden begann

„Wir schilderten dem Vertrieb von EDV-BV das Problem und wurden mit kompetenten Technikern verknüpft, die in enger Zusammenarbeit mit uns das vielleicht nicht günstigste, aber dafür speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Konzept umsetzten.“

So sah die Prioritätenliste bei „JR“ (Josef Rädlinger Unternehmensgruppe) aus:

Schnelle Synchronität der Daten zwischen Zentrale und Niederlassungen
Performante Server und schnelle Datenzugriffe für die Mitarbeiter
Zentrale Administration des Systems und zukunftssichere Technik

Mit Hyperkonvergenz ans Ziel – Rechenebene und Storage verbinden

Schnell war klar: Nur eine hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) würde die Anforderungen erfüllen können. Die wesentlichen Komponenten eines Rechenzentrums wandern dabei in eine Appliance, werden dort virtualisiert und über ein zentrales Tool verwaltet. Bisher gab es getrennte Ebenen für Server, Storage und Backup (3 Tier). Für die Verwaltung waren unterschiedliche Programme notwendig, die wiederum getrennt lizenziert werden mussten. Vom hohen Schulungsaufwand ganz zu schweigen …

Von einer Baukastenlösung zu einem einzigen Baustein

Bei der von uns vorgeschlagenen und umgesetzten modernen integrierten HCI-Lösung besteht nun alles aus einem Baustein (die gesamte Hardware, Software sowie das Management). Wir konnten die Architektur erheblich verschlanken und den Aufwand für Administration und Schulung deutlich verringern. Die Administration der Rechner-Storage-Ebene erfolgt unter einer gemeinsamen Oberfläche: Darüber werden einzelne virtuelle Maschinen angelegt und die Updates zentral gesteuert. Alles mit wenigen Klicks.

Dann die Bausteine nebeneinandergesetzt …

Wir bauten in der Firmenzentrale in Cham ein Cluster aus vier HCI Nodes für Computing und Storage auf, ein zweites für Telefonie. In drei Niederlassungen richteten wir Satelliten mit jeweils drei HCI Nodes ein. Bei jedem Node handelt es sich letztlich um die jeweils gleiche Appliance. Die IT-Experten von „JR“ waren bei allen Schritten mit dabei.

Hardware und Software aus einem Guss

Die Nodes sichern sich gegenseitig und automatisiert gegen Ausfall ab und die Daten werden automatisch zwischen dem zentralen Cluster und den Satelliten synchronisiert. In den Niederlassungen arbeiten teilweise 100 Mitarbeiter,  entsprechend viele Anwendungen laufen parallel. Das erfordert ein performantes Gesamtsystem.

Wurden die Erwartungen erfüllt?

„Das System wird hochgelobt“, so Carsten Korn. „Eine Schulung der IT-Mitarbeiter war nur im Zuge der Implementierung notwendig.“ Von Cham aus hat das IT-Personal nun wie auf der Brücke eines Schiffes alle Parameter im Blick und kann bei Störungen oder Lastspitzen sofort reagieren.

Auch für die Erweiterbarkeit ist gesorgt

Das System lässt sich durch das Hinzufügen von Nodes einfach erweitern. Selbst innerhalb eines Nodes kann entschieden werden, ob mehr Storage oder mehr Rechenleistung benötigt wird. Besser könnte die Skalierbarkeit nicht sein.

Vorteile der Lösung für die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe im Überblick:

Kostensenkungen u.a. durch höhere Effizienz der IT
Konsolidierung im Rechenzentrum
Kurze Implementierungszeiten
Sehr gute Skalierbarkeit
Hochperformant
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