PureStorage FlashArray Plugin für VMware vCenter

Wer sich mit dem Thema PureStorage bereits beschäftigt hat, weiß vermutlich, dass die Einfachheit der GUI einer der größten Trümpfe dieses Systems ist.

Mit dem vSphere Plug-In legt PureStorage noch eins drauf und macht die Web GUI komplett überflüssig.

Wie einfach die Administration über vSphere wirklich ist, will ich mit den folgenden Screenshots demonstrieren.

In der Version 3.0 wird nur der vSphere Flash Client unterstützt. Alle neuen Versionen werden nur noch für den vSphere HTML5 Client verfügbar sein.

Installation

Um das vSphere Plug-In zu installieren ist kein zusätzlicher Download oder sogar eine separate virtuelle Appliance nötig. Die Installation erfolgt bequem per FlashArray GUI.

Im Settings Menü der Pure GUI muss lediglich der Name/IP des vCenter angegeben werden sowie ein administrativer Benutzer des vCenter. Ein Klick auf den „Install Button“ startet die Plug-In Installation.

Die Deinstallation oder ein Upgrade erfolgen auf die gleiche Weise.

Im vSphere Flash Client ist nun das Plug-In sichtbar und das FlashArray kann hinzugefügt werden.

Neuen Datastore Anlegen

Soll ein neuer Datastore angelegt werden, so muss ein Rechtsklick auf den Cluster oder Host durchgeführt werden. Das PureStorage Menü erscheint und man wählt „Create Datastore“.

Anschließend wählt man die nötigen Optionen aus und bestätigt mit „Create“.

Das Plug-In führt nun alle nötigen Schritte aus um ein Volume im FlashArray anzulegen, das neue Volume an die ESXi Hosts des Clusters zu präsentieren und das VMFS Dateisystem auf dem neuen Volume zu erstellen.

Ein Blick in die Pure GUI verrät, dass auch hier der Datastore Name genauso übernommen wird wie er im vSphere Plug-In hinterlegt wurde.

Datastore Erweitern

Das Erweitern eines Datastores ist ebenso einfach wie das Anlegen.

Per Rechtsklick auf den Datastore das PureStorage Menü öffnen und „Resize Datastore“ wählen.

Neue Größe wählen und bestätigen mit „Resize“.

Auch hier übernimmt im Hintergrund wieder das Plug-In alle notwendigen Schritte, indem zuerst das Volume auf dem FlashArray erweitert und dann im vSphere das VMFS Dateisystem auf die neue Größe angepasst wird.

Ich denke, das sind die beiden häufigsten Aktionen, die immer wieder durchgeführt werden müssen. Darüber hinaus gibt es noch weitere nützliche Features, die dem vSphere Administrator das Leben erleichtern.

Werfen wir einen Blick auf das Menü:

Die Menüpunkte, die die „Space Reclamation“ betreffen braucht man ab VMFS6 nicht mehr. Ab VMFS6 kann der ESXi Host dem Storage Array mitteilen, dass eine VM gelöscht wurde und das Storage System markiert diese Blöcke wieder als freien Speicher. VMFS5 kann das noch nicht und es bedarf eines extra Befehls, um den reclaim Job zu starten. Im PureStorage Plug-In kann das bequem manuell ausgeführt oder regelmäßig eingeplant werden.

„Configure Multipathing“ konfiguriert, wie der Name schon sagt, die Storage Pfade der Datastores sodass sie den Best Practise Vorgaben von PureStorage entsprechen. Wird dieser Befehl auf Cluster Ebene ausgeführt, werden die Pfade auf allen ESXi Hosts und für alle PureStorage Datastores korrekt eingestellt. Wurden die Datastores bereits über das Plug-In angelegt sind die Pfade bereits optimal konfiguriert.

Snapshot von Datastore erstellen

Richtig nützlich kann auch die Snapshot Funktionalität werden. Über das PureStorage Plug-In lassen sich bequem per vSphere Client Snapshots von den Datastores erzeugen.

Das eigentliche Highlight daran ist, dass man diesen Snapshot dazu benutzen kann, um eine Kopie des Datastores anzulegen oder den original Datastore mit dem Snapshot zu überschreiben z.B. nach einem missglückten Software Update.

So kann ich mit wenigen Klicks einen Snapshot eines Datastores erzeugen, als neuen Datastore an die vSphere Umgebung anbinden und VMs für eine Testumgebung starten.

Datastore Löschen

Natürlich lässt sich ein Datastore auch wieder löschen.

Im Gegensatz zum Standard vSphere Menüpunkt „Datenspeicher löschen“ wird beim PureStorage Plug-In nicht nur das VMFS auf dem Volume gelöscht sondern auch gleich das Volume im FlashArray entfernt.

Versehentlich gelöschte Datastores können 24 Stunden lang wiederhergestellt werden. Erst nach diesem Zeitraum verschwinden die Daten für immer.

Ich denke, es ist deutlich geworden wie mächtig und gleichzeitig einfach und selbsterklärend das VMware Plug-In von PureStorage ist. Aktionen, die bislang Stunden oder Tage in Anspruch nahmen und möglicherweise noch von unterschiedlichen Abteilungen bearbeitet werden mussten, können mit dem vSphere Plug-In in wenigen Minuten abgebildet werden.

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Sebastian Bauer

Senior Consultant

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