Die Aufgabe

Die afag sollte von der Feintool in zwei Schritten getrennt werden. Erstens die logische Trennung und dann folgend im zweiten Schritt die
IT-Technische Trennung. Zudem sollte die Gesamtausgliederung in mehreren Schritten vollzogen werden, um unnötige Produktionsstillstände zu vermeiden. Ferner stand eine räumliche Veränderung im Form eines Umzuges an.

Erster Schritt

Nach der Trennung hätte die afag keinerlei IT-Struktur, keinerlei Software, etc. Lediglich Hardware in Form von PCs waren vorhanden. Im bestehenden Haus sind bereits die größten Projektgedanken – wie Beschaffung der Hardware (Server, Storage, Backup-Konzept, Klimatisierung, Serverraum, diverse PCs für CAD) – formiert. Ebenso wurden SAP, die CAD SolidWorks Thematik, die notwendige Fileservertrennung, ebenso wie die Industrieinformatik (BDE System) und letztlich die Zeiterfassung neu definiert, so konnte alles bestens in die bestehende Struktur integriert werden.

Zweiter Schritt

Erfolgte mit dem räumlichen Umzug mit der Exchange/Migration in die Schweiz als Hosting-Lösung. Die AD Verwaltung läuft ebenso über die Schweiz. Die WAN-Anbindung erfolgt über MPLS für die drei Firmenstandorte (Huttwill, Leonberg und Amberg). Die LAN-Anbindungen (switchen, Verkabelungen) sowie die VPN-Zugänge für die Außendienstler galt es ebenso bereitzustellen, wie die entsprechenden Domänenmigration (alte Domäne Feintool in die neue AFAG). Ferner erfolgt ein Office Rollout auf 2010. Die entsprechenden Serverbetriebssysteme, sowie das Microsoft-Lizenzkonzept, wurde ebenfalls finalisiert.

Die Integration der SolidWorks, SAP und Cronetwork (Industrieinformatik) in die neue Umgebung erfolgte in Zusammenarbeit mit entsprechenden Partnerfirmen. Hierbei waren Zeitmanagement und exaktes Ineinandergreifen der Prozesse zu beachten! A-Priorität besitzt hier die Einbindung der Bits2Achriver-Server für Kommunikation zwischen SolidWorks und SAP für die Zeichnungsverwaltung mittels der PortaXSchnittstelle.

Um Ausfälle zu verhindern – sowie eine Replikation für Desaster Fälle zu gewährleisten – wurde die zukünftige Lösung einer Solide Basis im Strukturbereich gesucht und gefunden. Hierbei wurde ganz bewußt auf bewährte Technologien zurückgegriffen.

Die Kommunikation und Konsolidierung von IT-Problemen im Haus zu EDVBV erfolgt mittels Key-User in den jeweiligen Fachabteilungen. Von eminenter Wichtigkeit für den Auftraggeber war die bereits bestehende und beste partnerschaftliche Zusammenarbeit mit EDV-BV, die das Projekt mit einem insgesamt rund 40 Tagen umfassendem Consulting ermöglichte.

Ein paar Fakten zum Auftraggeber

afag entwickelt und fertigt seit über 50 Jahren Montagekomponenten und Zuführlösungen und zählt heute im globalen Markt zu den führenden Anbietern. Der Gesamtumsatz der Gruppe beträgt im Schnitt rund 15 Mio. Euro p.a. Am Standort Amberg bestehen 60 Arbeitsplätze davon 50 PC-Arbeitsplätze, in Leonberg paritätisch 5/5 und am Standort Huttwill befinden sich 75 MA, davon 50 PC-Arbeitsplätze.

Kontaktdaten des Auftraggebers

Afag GmbH
Wernher-von-Braun-Straße 1
D-92224 Amberg

Telefon: +49 9621 650 27-0
Fax: +49 9621 650 27-490

sales@afag.com 

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Afag GmbH Virtualisierung / Dienstleistungs- und Wartungsverträge Referenzstory

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